Rusty

Rusty

Rusty war der erste Gnadenhof Hund ohne Gnadenhof. Er war der Ursprung für unseren Verein und unser Ziel Hunden ein letztes artgerechtes Zuhause zu geben.

Seine Besitzer sind umgezogen und haben ihn in einem Pferch zum Sterben zurück gelassen. Abgemagert, mehr tot als lebendig kam er zu uns. Weniger als 14 kilo wog der Deutschkurzhaar als er bei uns ankam. Hätte es dort nicht reingeregnet, wäre er bereits krepiert gewesen. Der Amtsveterinär, der ihn uns übergeben hat äußerte, dass er davon ausgeht, dass Rusty es nicht zurück ins Leben schafft,  dennoch ermöglichte er uns ihn aufzupäppeln mit der Bedingung, dass Rusty innerhalb einer Woche 250 gr Gewicht zunimmt und Lebenswillen zeigt.

Der Magen-Darm-Trakt war zum erliegen gekommen, sodass wir mit 12 Miniportionen langsam begannen ihn zu füttern. Laufen war für ihn nicht möglich, seine Muskeln waren komplett abgebaut. Mit Schlaufen als Gehhilfen Anfang Januar stündlich gingen wir raus, sodass er seinen Kreislauf in Bewegung hielt und seine Muskeln wieder reaktiviert werden. Es kam zunächst mehr hinten raus als oben reinging. Aber wir haben es geschafft, fast 500 g hat er in dieser einen Woche zugenommen.

Durch das Hungern hat er eine Niereninsuffizienz erlitten. Spezialfutter nahm er für eine gewisse Zeit an und dann verweigerte er alles. Dazu kamen Giardien, Antibiotika-Behandlungen und das immer wieder abwechselnd. Er magerte wieder ab und es sah sehr schlecht aus. Dann hat sich Bella dazu entschieden ihn auf B. A. R. F. umzustellen und ihn mit zusätzlichen natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln zu unterstützen.  Rusty hatte plötzlich wieder Hunger, fraß gerne und schöpfte neuen Lebenswillen.

Endlich nahm er wieder zu. Er wog dann wieder 23 kg, hatte tolles Fell und auch seine anderen Erkrankungen waren ausgeheilt. In seinem Vorleben wurde er wohl jagdlich geführt hatte aber keinen Familienanschluss. Entsprechend war er anfangs handscheu und entwickelte sich dann zu einer absoluten Schmusebacke. Mit seiner Vitalität kam dann auch der Selbstversorger durch und Backöfen oder Lebensmittel auf dem Tisch waren nicht mehr sicher. Was er in seiner Schnauze hatte, auch wenn es da nicht hingehörte, wie beispielsweise ein frischgebackener Muffin mit Silikonform, lies er nicht mehr los. Er schnappte nicht um sich, knurrte nicht, schluckte auch nicht aber er hielt die Schnauze zu und es dauerte eine gefühlte Stunde die sich als 30 Minuten harte Schweißarbeit rausstellte, bis die Form zwischen seinen Zähnen herausgepult war.

Fast 18 Monate war er bei uns. An einem Tag im Sommer versammelte sich unser ganzes Rudel um ihn, das kam uns sehr seltsam vor. Wir fuhren zum Tierarzt und machten ein neues Blutbild. Leider versagten seine Nieren wie der Befund zeigte. Wir hätten sein Leben durch Infusionen einige Tage verlängern können, aber das hatte er nicht verdient. Wir haben eine gemeinsame letzte Nacht verbracht und sind dann am nächsten Tag zusammen zum Tierarzt gefahren. Er liebte die Autofahrt und die Tierärztin hat ihn an diesem geliebten Platz dann auch ruhig einschlafen lassen. Das Rudel war dabei und hat ihn ganz ruhig begleitet.

Im Anschluss sind wir direkt zum Tierkrematorium Rosengarten gefahren wo er, während wir im dortigen Garten spazieren gegangen sind, kremiert wurde. Wir konnten seine Asche am gleichen Tag wieder mitnehmen.

Der Magen-Darm-Trakt war zum erliegen gekommen, sodass wir mit 12 Miniportionen langsam begannen ihn zu füttern. Laufen war für ihn nicht möglich, seine Muskeln waren komplett abgebaut. Mit Schlaufen als Gehhilfen Anfang Januar stündlich gingen wir raus, sodass er seinen Kreislauf in Bewegung hielt und seine Muskeln wieder reaktiviert werden. Es kam zunächst mehr hinten raus als oben reinging. Aber wir haben es geschafft, fast 500 g hat er in dieser einen Woche zugenommen.

Durch das Hungern hat er eine Niereninsuffizienz erlitten. Spezialfutter nahm er für eine gewisse Zeit an und dann verweigerte er alles. Dazu kamen Giardien, Antibiotika-Behandlungen und das immer wieder abwechselnd. Er magerte wieder ab und es sah sehr schlecht aus. Dann hat sich Bella dazu entschieden ihn auf B. A. R. F. umzustellen und ihn mit zusätzlichen natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln zu unterstützen.  Rusty hatte plötzlich wieder Hunger, fraß gerne und schöpfte neuen Lebenswillen.

Endlich nahm er wieder zu. Er wog dann wieder 23 kg, hatte tolles Fell und auch seine anderen Erkrankungen waren ausgeheilt. In seinem Vorleben wurde er wohl jagdlich geführt hatte aber keinen Familienanschluss. Entsprechend war er anfangs handscheu und entwickelte sich dann zu einer absoluten Schmusebacke. Mit seiner Vitalität kam dann auch der Selbstversorger durch und Backöfen oder Lebensmittel auf dem Tisch waren nicht mehr sicher. Was er in seiner Schnauze hatte, auch wenn es da nicht hingehörte, wie beispielsweise ein frischgebackener Muffin mit Silikonform, lies er nicht mehr los. Er schnappte nicht um sich, knurrte nicht, schluckte auch nicht aber er hielt die Schnauze zu und es dauerte eine gefühlte Stunde die sich als 30 Minuten harte Schweißarbeit rausstellte, bis die Form zwischen seinen Zähnen herausgepult war.

Fast 18 Monate war er bei uns. An einem Tag im Sommer versammelte sich unser ganzes Rudel um ihn, das kam uns sehr seltsam vor. Wir fuhren zum Tierarzt und machten ein neues Blutbild. Leider versagten seine Nieren wie der Befund zeigte. Wir hätten sein Leben durch Infusionen einige Tage verlängern können, aber das hatte er nicht verdient. Wir haben eine gemeinsame letzte Nacht verbracht und sind dann am nächsten Tag zusammen zum Tierarzt gefahren. Er liebte die Autofahrt und die Tierärztin hat ihn an diesem geliebten Platz dann auch ruhig einschlafen lassen. Das Rudel war dabei und hat ihn ganz ruhig begleitet.

Im Anschluss sind wir direkt zum Tierkrematorium Rosengarten gefahren wo er, während wir im dortigen Garten spazieren gegangen sind, kremiert wurde. Wir konnten seine Asche am gleichen Tag wieder mitnehmen.

Obwohl Rusty so krank und alt war, hat er so viel zurück gegeben und weckte die Liebe zu den ganz alten und vernachlässigten Hunden bei Bella.